20 Jahre ÖSIS 1990 - 2010
Stuttering Awareness
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Sprechunflüssigkeiten gehören zur normalen Sprachentwicklung jedes Kindes. Das können zum Beispiel Wiederholungen von Wortteilen und Silben, Dehnungen oder Einschübe sein. Kennzeichnend für normale Unflüssigkeiten ist, dass sie ohne Anzeichen von Anstrengung und mit normalem Stimm- und Atemfluss gesprochen werden.
Wenn dieses "Entwicklungsstottern" in eine chronische Redeflusstörung übergeht, kommen meist Blockaden im Sprechfluss dazu, auch Mitbewegungen im Kopfbereich (z.B. die Lippen zusammenpressen) oder von anderen Körperteilen (z.B. mit dem Fuß aufstampfen). Das ist ein Zeichen dafür, dass das Kind mit Kraftanstrengung versucht, gegen die Unflüssigkeiten anzukämpfen, hier ist meist auch schon ein Störungsbewusstsein vorhanden.
Wichtig ist, dass die Eltern die Unflüssigkeiten bei einer Logopädin, die Erfahrung mit stotternden Kindern hat, abklären lassen. Sie kann auch Tipps geben, wie die Bezugspersonen das Kind durch richtiges Verhalten fördern können.
Eltern-Infoblatt der HNO-Univ.Klinik Graz
Sprich mit mir! / Mehr Zeit für Kinder e.V.
Tipps, Ideen, Informationen und Spiele zur Förderung der Sprachentwicklung
fließend sprechen / Alfred Baur
Sprachspiele für Kinder von 4 bis 12 Jahren mit einem Nachwort über das Stottern
Wenn mein Kind stottert / Ruth Heap / Ein Ratgeber für Eltern
Stottern erfolgreich bewältigen / Angelika Schindler / Ratgeber für Betroffene und Angehörige
Sprachentwicklung und Sprachförderung / Uta Hellrung / "Ein Leitfaden für die Praxis"
Was Erzieherinnen über Sprachstörungen wissen müssen / Mannhard, ScheibAustralian Stuttering Research Centre (Lidcombe Program)
Sprachbaum.at (Infoseite des Unterrichtsministeriums zur Sprachförderung)
Entwicklung und Förderung der kindlichen Sprache
Unsere Infomappe enthält auch Material für KindergartenpädagogInnen