20 Jahre ÖSIS 1990 - 2010
Stuttering Awareness
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| Sept. 2010 |
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Stottern - Herausforderung und Chance
Autor: José Amrein "Anregungen für Stotternde, ihre Eltern und Freunde" Ein Buch, welches den Menschen und seine vielen Entwicklungsmöglichkeiten ins Zentrum stellt." Der Autor hat für dieses Buch stotternde Menschen über ihre Erfahrungen, ihre Einstellung zum eigenen Stottern, ihre Gedanken und Wünsche befragt. Ergänzt hat er ihre Aussagen durch die Schilderung seiner Erfahrungen als Stottertherapeut sowie mit Zitaten aus der umfangreichen Literatur zum Thema Stottern. Das Produkt ist ein interessantes Lesebuch, in dem viele Themen kurz besprochen werden, z.B. Ursachen und Erklärungsversuche des Stotterns, wie wird es von Betroffenen erlebt, wie erleben Eltern das Stottern ihres Kindes. Zum Schluss eines jeden Themenpunktes gibt es eine Anregung, sich weitere Gedanken darüber zu machen oder mit anderen zu diskutieren. Aufgelockert werden die Texte durch Illustrationen und Sprüche wie "Wenn Stottern eine Botschaft hätte, wäre es folgende: Zeit geben. Sich Zeit nehmen. Zeit, Zeit, Zeit." Im Anhang gibt es Arbeitsblätter (z.B. zum Thema "sich der eigenen Stärken bewusst werden"), weiters Tipps für Bücher und Kommunikationsspiele. José Amrein ist dipl. Logopäde in der Schweiz. Neben der Stottertherapie beschäftigt er sichauch mit Themen wie Poltern, Depressionen und Angststörungen. Er bietet auch Kurse an zu Humor und Provokation in der Therapie und Beratung. Weitere Information auf der Homepage des Autors. Fazit: Ein kurzweiliges Lesebuch für Betroffene, Eltern und Freunde, das - wie schon im Titel steht - auf die Chancen aufmerksam macht, die jeder hat und auch nutzen kann, um aus Problemen Stärken herauszuarbeiten. Auch gut verwendbar für Gruppenabende in der Selbsthilfe, die Diskussionsanregungen bieten einen unerschöpflichen Gesprächsstoff für viele Treffen. Eine gute Rezension gibt es auch auf der Seite Lebe dein Stottern |
| August 2010 |
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Mein Kind stottert - was nun?Verlag: Demosthenes Verlag der BVSSISBN-13: 978-3-921897-56-0 / 2010 Preis: € 21,50 Bestellung möglich im Online-Shop des Verlages "Ratgeber für Eltern" Die deutsche Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V.(BVSS) hat ihren Elternratgeber komplett überarbeitet und aktualisiert. Denn in den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Forschung und Therapie viel getan: Es wurden neue Therapiekonzepte entwickelt, von denen manche wissenschaftlich begleitet werden. Weiters gab es in der Hirnforschung aufschlussreiche Erkenntnisse zum Stottern. Dieser Ratgeber soll den Eltern helfen, im Umgang mit ihrem stotternden Kind sicher zu werden, und auch im Kontakt mit ÄrztInnen, TherapeutInnen, PädagogInnen sowie Bekannten und Verwandten selbstbewusst und gut informiert aufzutreten. Eltern sollen Experten in Sachen Stottern werden, um den üblichen Vorurteilen und vorgefassten Meinungen begegnen zu können, wenn es z.B. immer noch heißt, das Stottern "wachse sich aus" oder sei allein "psychisch bedingt". Eltern sind dann nicht mehr auf die gut gemeinten Ratschläge ihrer Umgebung angewiesen und können auch KindergärtnerInnen und LehrerInnen dabei unterstützen, adäquat auf die Sprechunflüssigkeiten des Kindes zu reagieren und sensibler auf Hänseleien einzugehen. Dieser selbstbewusste Umgang mit dem Thema Stottern kommt schließlich auch dem stotternden Kind zugute und wird es für den Alltag stärken, und es kann mit Unterstützung der Eltern lernen, mit Gefühlen wie Angst oder Scham umzugehen. Die BVSS bietet auch telefonische Beratung an, im Forum der BVSS können sich betroffene Eltern austauschen und auch Fragen an Fachleute stellen. Fazit: Grundlegende Infos zum Stottern in einem kompakten Ratgeber. |
| Jan. 2010 |
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Stottern ins Rollen bringenAutor: Wolfgang Wendlandt Bestellung möglich im Online-Shop des Verlages "Die Kiesel des Demosthenes" Dieses Buch erzählt die Geschichte des Demosthenes: Einst ein Stotterer, verspottet und kontaktarm, wurde er einer der größten Redner seiner Zeit. An seinem Beispiel informiert der Autor über allgemeine Prinzipien, die damals wie heute für den Abbau des Stotterns in Selbsthilfe und Therapie verantwortlich gemacht werden können. Auch auf das lange vernachlässigte Thema der Rückfälle wird intensiv eingegangen. Ein Buch, das mit Einfühlungsvermögen und Humor die Geschichte des berühmten Griechen reflektiert und Parallelen zur Gegenwart zieht. |
| Dez. 2009 |
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An einen StottererAutor: Stephen B. Hood "Ein Ratgeber für Stotternde" Mit dem Erscheinungsjahr 1972 ist es ein Klassiker unter den Büchern der Stotterer-Selbsthilfe. Alle Artikel in diesem Buch sind von Männern und Frauen geschrieben, die selbst Stotterer waren oder sind. Jeder von ihnen hat diese "harte" Schule hinter sich und weiß, wie das mit der Angst, der Furcht und Verzweiflung ist, die Stotterer empfinden. Ein Buch, das die reiche Lebenserfahrung Stotternder für andere Betroffene zugänglich macht. |
| Nov. 2009 |
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Entmachtung des StotternsAutor: Erhard Hennen Mitglieder der Stotterer-Selbsthilfe Deutschland berichten über ihre "Stotterkarriere", über Erfahrungen mit der Umwelt und mit Therapien. Sie beschreiben die Entwicklung ihrer Persönlichkeit und die Hilfe, die ihnen durch die Selbsthilfegruppe zuteil wurde. In diesen Aufsätzen wird jeder Betroffene sich selber wiederfinden, seine Ängste, Erwartungen, Erfolge und Missfolge. Ein gutes Buch zum Einlesen in die Thematik "Stottern". |
| Okt. 2009 |
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Stottern im ErwachsenenalterAutor: Wolfgang Wendlandt "Grundlagenwissen und Handlungshilfen für die Therapie und Selbsthilfe" "Erfahrungen aus 40 Jahren Stottertherapie" Prof. Dr. Wolfgang Wendlandt ist Diplompsychologe. Als Psychologischer Psychotherapeut in Verhaltens- und Gesprächspsychotherapie arbeitet er in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt "Sprache und Kommunikation" sowie in der Supervision und Fortbildung. Der Autor legt ein umfangreiches, sehr interessantes Praxishandbuch zum großen Themen¬komplex Stottern vor, von dem man sich als Betroffene/r nur wünschen kann, dass es zum Standardwerk für StottertherapeutInnen (und auch alle anderen Interessierten) wird. In den theoretischen Grundlagen geht es um Stottern als Kommunikationsstörung, die nicht nur die Interaktion mit der Umwelt, sondern den ganzen Lebensweg der Betroffenen nachhaltig prägt. Wendlandt schreibt über die Variabilität der auftretenden Unflüssigkeiten, äußere und innere Symptome, Angst und Vermeidungsverhalten, Theorien zur Entstehung des Stotterns, Therapie¬formen, Heilungsversprechen, Selbsthilfe, Umgang mit Rückfällen, und vieles mehr. Wendlandt unterscheidet drei Behandlungsansätze: Sprechmodifikation wie Tönen nach Hausdörfer, Naturmethode, Kasseler Stottertherapie; Stottermodifikation wie Intensiv-Modifikation Stottern von Zückner, Van-Riper-Therapie; Fluency Shaping, wobei hier durchaus auch Ansätze der Sprechmodifikation enthalten sein können. Für eine erfolgreiche Behandlung erwachsener Stotternder müssen auf der TherapeutInnenseite das Therapiekonzept und die Rahmenbedingungen stimmen, die KlientInnen wiederum müssen die Ver¬antwortung für die Veränderung des eigenen Stotterns übernehmen. Der Autor plädiert für eine integrative Behandlungspraxis. Um den individuellen Besonderheiten der zu behandelnden Person gerecht zu werden, soll die Enge nur eines einzelnen Behandlungsansatzes verlassen werden. Im Anhang gibt es Arbeitsbögen sowohl für stotternde Erwachsene als auch für StottertheapeutInnen. |
| August 2009 |
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Ich spüre die Schwingungen in mir...Autor: Frank Herziger "Eine erlebnis- und handlungsorientierte ganzheitliche Intensiv-Stottertherapie" Frank Herziger, Sprachheilpädagoge im Sprachheilzentrum Ravensburg, hat vor 25 Jahren angefangen, intensiv mit stotternden Kindern zu arbeiten. Daraus entwickelte er die Herziger-Intensiv-Stottertherapie (H-I-S-T). Neben der Möglichkeit des Besuchs von stationären Kursen der Sprachheilschule Ravensburg gab es von 1999 bis 2003 (und auch wieder 2009) das Stottertherapie-Sommercamp Navis, organisiert von Herwig Pöhl. Seit 2002 findet auch in Karsee/Süddeutschland ein dreiwöchiges Stottertherapie-Sommercamp statt. Für Erwachsene bietet Frank Herziger eine Intensiv-Intervall-Therapie in Kleingruppen in Ravensburg an. Der Therapeut beschreibt die Entwicklung seines umfassenden Therapieansatzes, dessen wesentliches Element die Langzeit-Betreuung durch das Angebot von Nachbetreuungswochen und Auffrischungswochenenden in Deutschland und Österreich ist. "Ziel der Therapie ist es, das bewusst klangvolle, flüssige Sprechen durch konsequenten Gebrauch so zu verinnerlichen, dass es zum eigenen automatisierten Sprechen wird. Die Therapie erfordert mindestens drei Jahre Arbeit an sich und seinem Sprechen. Wer sich darauf einlässt, bei dem kann ein dauerhafter Erfolg der Therapie mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet werden." Abgerundet wird das Buch durch Erfahrungsberichte von Sommercamp-Teilnehmern und Eltern, sowie durch die Überlegungen von Frank Herziger zu den Begriffen "Stotterer" und "Stotternder", zu stotternden Therapeuten, anderen Angeboten wie 10-Tages-Therapien und zur Arbeit der Selbsthilfe. |
| Mai 2009 |
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L-l-lissi will d-d-dazugehörenAutorin: Mona Jüntgen oder im Online-Shop des Verlages "Ein Bilderlesebuch für Mädchen von 7 bis 10 Jahren" Lissi ist sieben Jahre alt und findet ihr Stottern doof. Sie traut sich kaum zu sprechen und hat Angst davor, von ihren MitschülerInnen ausgelacht zu werden. Aber da gibt es ja die nette Logopädin, die ihr alles erklärt und Tipps gibt, wie Lissi darauf reagieren kann. Und die Mama kann Lissi nachfühlen , wie weh es tut, ausgelacht oder geärgert zu werden. Sie hat als Kind auch gestottert und spricht mit ihrer Tochter ganz offen darüber. Schließlich merkt Lissi, wie toll es ist, wenn sie ihr Stottern nicht mehr versteckt und einfach drauflos redet. Im Anhang gibt es noch eine Kurzinfo für Eltern. |
| März 2009 |
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So kommt der Mensch zur SpracheAutor: Dieter E. Zimmer "Über Spracherwerb, Sprachentstehung, Sprache und Denken" Das bereits Anfang der Neunziger Jahre geschriebene Buch ist im Jänner 2008 als Neuauflage erschienen ....vielleicht nicht mehr ganz "up to date" - aber das macht nichts. Zum Beispiel haben die sich widersprechenden Hypothesen über den Spracherwerb (die "angeborene Grammatik" von Noam Chomsky, bzw. der "lingustische Relativismus" von Benjamin Lee Whorf) auch heute nichts von ihren Widersprüchlichkeiten verloren. Es kommen alle paar Monate von der lingusitischen Forschung neue Erkenntnisse, die entweder die eine oder andere Richtung bestätigen. Sowohl die Phylogenese (Entstehung der Sprache) als auch die Ontogenese (der Spracherwerb des Kindes) sind ein Thema. Ich möchte das Buch zwar nicht als erste Lektüre für Eltern von Kleinkindern empfehlen, aber wer sich in diese interessanten Themen und Zusammenhänge vertiefen möchte, kann hier weiterlesen. Der Autor schreibt interessant und erklärt die komplizierten Zusammenhänge mit vielen Beispielen auch für den Laien verständlich. |
| Feb. 2009 |
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Hallo, hier ist Felix!Autorin: Margaret Klare
oder im Online-Shop des Verlages Thema und Zielgruppe: Jugendroman ab ca. 12 Jahre Felix ist 15 Jahre alt und stottert. Er erinnert sich an die frühe Kindheit und die ersten gut gemeinten Versuche der Eltern, ihm zu helfen. An die Erkenntnis, was es heißt, nicht "normal" reden zu können; und die Angst vorm Telefonieren ... Der Autorin, ist es gelungen, Einblicke in die Seele eines zutiefst verwirrten und leidenden Kindes zu geben. Ob Eltern, Lehrer, Logopädinnen: Allen, die mit stotternden Kindern und Jugendlichen zu tun haben, möchte ich dieses Buch empfehlen. Und die Betroffenen selber können aus dieser Geschichte lernen, dass es einen Ausweg aus dem Teufelskreis des Stotterns gibt: "Das Stottern gehört zu mir. Aber es darf mich nicht mehr beherrschen!" |
| Jan. 2009 |
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Was ist ein U-U-Uhu?Autoren: Peter Schneider und Gisela Schartmann Zielgruppe: Kinder im Vorschulalter, ihre Eltern und Freunde "Ein Mutmachbuch für stotternde Kinder und ihre Spielgefährten" Die Geschichte vom kleinen Igel, der stottert. Die Tiere des Waldes reagieren mit Unverständnis und Vorurteilen: "Wer stottert, ist dumm!" Bis sie draufkommen, dass man sogar gemeinsam Ungeheuer vertreiben kann, wenn man sein Gegenüber ernst nimmt. Ein Buch, das Hänseln und Verspotten thematisiert und Möglichkeiten eines angemessenen Umgangs mit dem Stottern aufzeigt. Im Anhang gibt es Basis-Informationen für Eltern und Erzieher. |
| Nov. 2008 |
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Stottern erfolgreich bewältigenAutorin: Angelika Schindler Zielgruppe: stotternde Jugendliche und Erwachsene, Eltern, Lehrer und alle Interessierten "Ratgeber für Betroffene und Angehörige" Die einzelnen Abschnitte reichen von der Erklärung des Stotterns über die Entstehungsfaktoren bis zur therapeutischen Arbeit am Stottern. Interessant ist, dass die Autorin keine Therapien vorstellt, sondern einen Überblick über die verschiedenen Therapeuten (z.B. LogopädInnen, PsychotherapeutInnen, usw.) gibt. Ein Kapitel enthält "Leitfragen zum Therapieangebot", die für den Betroffenen eine wichtige Hilfestellung bei der Einschätzung des Therapeuten sein können. Hilfe zu Selbsthilfe unter besonderer Empfehlung der Selbsthilfegruppen sowie Orientierungshilfen für Freunde und Angehörige runden dieses außergewöhnlich empfehlenswerte Buch ab. Es appelliert an den Betroffenen, sich und seine Probleme richtig einzuschätzen und selbstbewusst an der Lösung derselben unter Einbeziehung eines Therapeuten zu arbeiten. |
| Okt. 2008 |
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FAQ (häufig gestellte Fragen)
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| Sept. 2008 |
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Sprachentwicklung und SprachförderungAutorin: Uta Hellrung "Ein Leitfaden für die Praxis" Die Autorin beschreibt die altersgemäße Sprachentwicklung, verschiedene Sprachbereiche wie Artikulation, Wortschatz, Grammatik und Sprachverständnis. Kinder, die mit ihrer Umwelt sprachlich in Kontakt treten, sollen positive Erfahrungen machen. Das ist oft nicht der Fall, denn meist werden sie aufgefordert, "vernünftig" zu sprechen, und ihre Kompetenzen und Stärken werden übersehen. In diesem Buch stehen Anregungen für positive Rückmeldungen auf die kommunikativen Bestrebungen des Kindes, dadurch können sie sich leichter ihren Schwierigkeiten stellen und weitere Fortschritte machen. Sprech- und Sprachstörungen werden kurz vorgestellt, im letzten Teil gibt Spiele zur Förderung von Sprache, Sprachverständnis und Motorik. |
| Juli 2008 |
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So lernen Kinder sprechenAutoren: Walburga Brügge und Katharina Mohs "Die normale und die gestörte Sprachentwicklung" Im ersten Teil des Buches bekommt der Leser einen Einblick in die Sprachentwicklung des Kindes bis zum sechsten Lebensjahr. Der zweite Teil befasst sich mit Störungen wie Stottern, Sprachentwicklungsverzögerung, Dysgrammatismus und Dyslalie. Im dritten Teil gibt es umfangreiche Sammlung von Vorschlägen zur Förderung der Sprachentwicklung. Besonderes Augenmerk wird auf die Unterscheidung zwischen physiologischen (d.h. während der Sprachentwicklung auftretenden vorübergehenden) Störungen und behandlungsbedürftigen (echten) Störungen gelegt. Die einzelnen Entwicklungsschritte der Kinder sind auf Tafeln sehr übersichtlich dargestellt; die Hilfe, die Bezugspersonen durch POSITIVE Rückmeldungen geben können, wird besonders betont. Ein empfehlenswertes Buch für alle Eltern, die sich einerseits informieren und andererseits die sprachliche Entwicklung ihres Kindes fördern wollen. |
| März 2008 |
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FAQAutor: Dr. Ulrich Natke Bestellung möglich im Online-Shop der Verlages "Was Sie schon immer über Stottern wissen wollten." Basisinformation, 20 Seiten |
| Jan. 2008 |
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Hilfe, mein Kind spricht nicht richtig!Autorin: Claudia Schäfer "Sprachförderung in der Familie" Die Autorin ist Erziehungswissenschaftlerin und Montessori-Pädagogin. Sie schreibt umfassend über die Sprache als wichtigen Schlüssel zur Welt, über Erwerb der gesprochenen und der Schriftsprache, Kommunikations- und soziale Regeln, die Macht der Sprache, Sprachprobleme und deren mögliche Ursachen. Weitere Themen sind unter anderem: Welche Sprachauffälligkeit "wächst sich aus", der Umgang mit sprachlichen Fehlern des Kindes, die Gestaltung einer sprachfördernden Umwelt für das Kind, sprachfördernde Spiele, eine übersichtliche Tafel der sprachlichen Entwicklung und deren Störungen in den ersten sechs Lebensjahren. Eine interessante Lektüre. |
| Nov. 2007 |
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Was Erzieherinnen über Sprachstörungen wissen müssenAutoren: Anja Mannhard, Kristin Scheib "Mit Spielen und Tipps für den Kindergarten" Die einzelnen Abschnitte betreffen die Grundlagen der Sprachentwicklung, die Bedeutung des Mundraums, Sprachentwicklungs- und Aussprachestörungen, Mehrsprachigkeit, Selektiver Mutismus, Wahrnehmungsstörungen, Stimmstörungen, Poltern und Stottern: "Wer stottert, ist in guter Gesellschaft." Weitere Themen sind Sprachförderung mit allen Sinnen sowie die Grenzen von Sprachförderung und Elternarbeit im Kindergarten. Sowie die Vorbeugung von Stimmstörungen in Sprechberufen. Bei jedem Kapitel gibt es Fallbeispiele und Spielvorschläge. Empfehlenswert. |
| Sept. 2007 |
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Wir sind die Klasse vierAutorin: Sissi Flegel Roman für Kinder ab ca. 9 Jahren Das Mädchen Mara kommt als "Neue" in eine Klasse besonders aufgeweckter und "frecher" zehnjähriger Kinder - und entpuppt sich als die aufgeweckteste. Außerdem stottert sie - aber das ist eben so. Die Kinder nutzen viele Gelegenheiten, um ihre Lehrer zu ärgern und zu (über)fordern. Und die direkte Art und Weise, mit der die Kinder und besonders Mara Dinge ansprechen und auf den Punkt bringen, ist anstrengend, aber trägt zu Offenheit und gegenseitigem Verständnis bei. Das Buch beschreibt unterhaltsam Kinder unserer Zeit, für die Lehrer auch nur Menschen sind und Toleranz eine Selbstverständlichkeit ist. So kann Mara, die in ihrer alten Schule ein "Grenzfall" war (zu gescheit für die Sonderschule oder zu dumm für die Regelschule?) ihre Stärken ausleben - als ganz normales Mädchen. Empfehlenswert. |
| Mai 2007 |
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Meine Worte hüpfen wie ein VogelAutorin: Ruth E. Heap (Hrsg.) Zielgruppe: Kinder, Eltern, Erzieher, Therapeuten "Kinder malen ihr Stottern" Im Rahmen des "Internationalen Jahres des stotternden Kindes 2004" führte die deutsche Bundesvereinigung einen Malwettbewerb durch. Eine Auswahl der eingesandten Zeichnungen ist in diesem Buch veröffentlicht. Die kurzen Begleittexte erklären die verschiedenen Aspekte des Stotterns und geben Gelegenheit, dass die Bezugspersonen beim Anschauen dieses "Bilderbuches" mit den Kindern ins Gespräch kommen. Die Kinder sehen, dass sie mit ihren Gefühlen nicht allein sind und können so den Mut fassen, auch selber ihr Stottern zu zeichnen. Eltern, ÄrztInnen, PädagogInnen und LogopädInnen hilft es zu verstehen, wie sich stotternde Kinder fühlen. |
| Okt. 2006 |
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Wenn das Sprechen klemmtVerlag: Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. "Ein Ratgeber für Jugendliche" Experten und Betroffene beziehen Stellung zu den verschiedenen Problemen und Fragestellungen rund um das Thema "Stottern und Jugendalter". Der Ratgeber regt an, aktiv zu werden. Er macht Mut, indem er zeigt, dass Probleme veränderbar sind. Hilfsmöglichkeiten werden aufgezeigt, vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. |
| Sept. 2006 |
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Manchmal Stotter Ich ebenAutor: Eelco de Geus Zielgruppe: Eltern und Kinder "Ein Buch für stotternde Kinder von 7 bis 12 Jahren." Eine ausführliche Information übers Stottern für Kinder. Der Autor regt zur Aktivität an: zum Teil ist es Arbeitsbuch, in das das Kind seine Gedanken schreiben kann, einige Blätter können herausgetrennt und als Briefe an Omas, Opas, Onkel und Tanten, Lehrer und Lehrerinnen ... verschickt werden. Leseanfängern sollten die Eltern das Buch vorlesen, und die Künstler unter den Kindern können den Bildern mit Buntstiften mehr Farbe verleihen. Die Kinder und Jugendlichen werden ermutigt, mit ihren Bezugspersonen über das eigene Stottern zu reden, ihre Situation darzulegen, vielleicht die eigene Geschichte als Brief zu schreiben. Und das "Darüber Reden" ist eine einzigartige Chance, mit der eigenen Sprechunflüssigkeit besser klarzukommen. |
| Juni 2006 |
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Therapie Informations Broschüre TIB 2005Autorin: Andrea Grubitsch Zielgruppe: Eltern, jugendliche und erwachsene Stotternde, Therapeuten Die Broschüre beinhaltet die Themen Was ist Stottern / Das Entwicklungsstottern / Mein Kind stottert / Stottern und Schule / stotternde Jugendliche / Stottern und Selbsthilfe, sowie Infos über LogopädInnen, SprachheillehrerInnen, Vorstellung von TherapeutInnen und Therapieansätzen. |
| Mai 2006 02 |
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Stottern bei KindernAutoren: Bernd Hansen / Claudia Iven Zielgruppe: Eltern und Pädagogen "Ein Ratgeber für Eltern und pädagogische Berufe" Die Autoren sind Sprachheilpädagogen. Sie geben auf 60 Seiten einen kompakten Überblick zum Thema Stottern und beantworten die von Eltern und Kontaktpersonen stotternder Kindern im Vor- und Volksschulalter am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema. Empfehlenswerte Erstinformation! |
| Mai 2006 01 |
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Wenn ich fließend sprechen könnteAutoren: Hildebrand / Kowalczyk Interviews mit Stotternden zwischen 12 und 50 Jahren. Zielgruppe: Alle, die am Thema Stottern interessiert sind. "Lebensgeschichten von Stotternden" 18 stotternde Menschen erzählen und reflektieren ihr Stottern auf unterschiedliche Weise. Denn es gibt nicht den Typ des Stotterers, und es gibt kein allgemein gültiges Rezept, mit dem Stottern umzugehen oder es zu vermindern. Für den einzelnen ist die Auseinandersetzung mit seinem Stottern genauso wichtig wie die Aufklärung seiner Umgebung. Denn die in diesem Buch vorgestellten Biographien zeigen ganz deutlich, wie wenig auch die engsten Verwandten und Freunde über das Stottern Bescheid wissen. Dieses Buch ist eine gute Möglichkeit für ALLE, ihr Wissen übers Stottern zu erweitern: Der Leser kann teilhaben an der Gefühls- und Gedankenwelt stotternder Menschen. |
| April 2006 |
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Stottern und SchuleAutorin: Angelika Schindler Stottern ist ein Phänomen, das viele Fragen aufwirft. Je nach Schweregrad der Symptomatik, Bewältigungsverhalten des Betroffenen und Umgang damit in der Klasse ruft es bei Lehrern unterschiedliche Empfindungen hervor, wie Ungeduld oder Mitleid. Schwer nachvollziehbare Beobachtungen bezüglich der Schwankungen der Redeflüssigkeit erhöhen die Unsicherheit. Angesichts großer Klassen, vielfältiger Probleme, die zum Teil aufgrund gesellschaftlicher Fehlentwicklungen entstanden sind, aber von der Schule gelöst werden sollen, bleibt wenig Zeit, auf den einzelnen Schüler einzugehen. Doch die Lehrer brauchen keine Fachleute fürs Stottern zu werden. Mit ein wenig Grundwissen können ihnen die Möglichkeiten
und auch Grenzen ihrer Einflussnahme auf den stotternden Schüler deutlich werden. Um Lehrern dieses Wissen aus erster Hand anzubieten und Anregungen für einen gelasseneren Umgang
mit dem Stottern zu geben, hat die deutsche Bundesvereinigung der Stottererselbsthilfegruppen dieses Buch herausgegeben. |
| März 2006 |
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Sprich mit mir!Verlag: Mehr Zeit für Kinder e.V. Zielgruppe: Alle Eltern von Klein- und Vorschulkindern "Eine Information zu den Themen Sprachentwicklung und mögliche Sprachstörungen bei Kindern" Kinder eignen sich ihre Muttersprache vor allem durch Zuhören und Nachahmen scheinbar mühelos an. Dabei werden sie von den Erwachsenen, insbesondere von den Eltern, intuitiv unterstützt. Heute scheint dies allerdings nicht mehr ausreichend zu funktionieren, und Meldungen über das schlechte Sprachvermögen von Vorschulkindern häufen sich. Denn viele Eltern fühlen sich überfordert und wissen nicht, wie sie das Sprachvermögen ihrer Kinder im Alltag besser fördern können. Zudem stellt die mangelnde Sprachkompetenz von Kindern fremdsprachiger Eltern ein weiteres Problem dar. Auch Kinder werden an den zahlreichen Spielideen in diesem unterhaltsamen und farbig illustrierten Buch ihre Freude haben, ganz besonders, wenn ihre Eltern sich die Zeit nehmen, sie gemeinsam mit ihnen auszuprobieren und so - ganz nebenbei - die sprachliche Kompetenz ihrer Kinder fördern. Empfehlenswert! |
| Feb. 2006 02 |
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Kommunikation zwischen Partnern -
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| Feb. 2006 01 |
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Stottern erfolgreich bewältigenAutorin: Angelika Schindler / Verlag: Midena Zielgruppe: stotternde Jugendliche und Erwachsene, Eltern, Lehrer und alle Interessierten "Ratgeber für Betroffene und Angehörige" Die einzelnen Abschnitte reichen von der Erklärung des Stotterns über die Entstehungsfaktoren bis zur therapeutischen Arbeit am Stottern. Interessant ist, dass die Autorin keine Therapien vorstellt, sondern einen Überblick über die verschiedenen Therapeuten (z.B. LogopädInnen, PsychotherapeutInnen, usw.) gibt. Ein Kapitel enthält "Leitfragen zum Therapieangebot", die für den Betroffenen eine wichtige Hilfestellung bei der Einschätzung des Therapeuten sein können. Hilfe zu Selbsthilfe unter besonderer Empfehlung der Selbsthilfegruppen sowie Orientierungshilfen für Freunde und Angehörige runden dieses außergewöhnlich empfehlenswerte Buch ab. Es appelliert an den Betroffenen, sich und seine Probleme richtig einzuschätzen und selbstbewusst an der Lösung derselben unter Einbeziehung eines Therapeuten zu arbeiten. |